Einleitung

Vereinbarung für ein faires Miteinander und eine saubere Schule

Hausordnung

für die
Berufsbildende Schule Südliche Weinstraße
Bad Bergzabern - Edenkoben - Annweiler

Um gut miteinander auszukommen und sich in unserer Schule wohl zu fühlen, haben sich Schülerinnen/Schüler, Lehrerinnen/Lehrer, die Leitung unserer Schule sowie die Eltern auf folgende gemeinsame Regeln geeinigt.

Regeln für den Aufenthalt in der Schule

  1. Pünktlichkeit ist selbstverständlich. Schülerinnen/Schüler wie Lehrerinnen/Lehrer kommen so rechtzeitig in die Schule, dass der Unterricht pünktlich beginnen kann. Wer zu spät kommt, stört den Unterrichtsablauf und handelt unfair gegenüber seinen Mitschülerinnen/Mitschülern.
    Ist zehn Minuten nach Unterrichtsbeginn noch keine Lehrkraft anwesend, meldet dies die Klassensprecherin/der Klassensprecher dem Sekretariat.

  2. Schülerinnen/Schüler sowie Lehrerinnen/Lehrer parken ihr Fahrzeug nur auf den für sie ausgewiesenen Plätzen. Feuerwehrzufahrten sind unbedingt freizuhalten. Falsch parkende Fahrzeuge werden kostenpflichtig abgeschleppt.

  3. Alle Verkehrsteilnehmer sind gehalten, die Parkplätze unter größter Rücksichtnahme zu befahren. Es gilt die Straßenverkehrsordnung (StVO).

  4. Während der Unterrichtszeit ist das Verlassen des Unterrichtsraums oder des Schulgeländes nur mit Erlaubnis der Aufsicht führenden Lehrperson gestattet.

  5. Alle verhalten sich so, dass der Unterricht in der eigenen oder in anderen Klassen nicht gestört wird.

  6. Zu Beginn der Pause und nach dem Unterrichtsschluss verlässt die Fachlehrerin/der Fachlehrer als letzte/r den Klassenraum und schließt ihn ab.Nach jeder Unterrichtsstunde ist grundsätzlich die Tafel zu putzen.
    Nach Unterrichtsschluss werden die Stühle hochgestellt. Verantwortlich ist die Lehrperson, die als letzte den Raum verlässt und abschließt.

  7. Während der Pause halten sich alle Schülerinnen/Schüler entweder auf dem Schul-innenhof, in den Eingangshallen oder im Pausenraum (Cafeteria) auf. Der Aufenthalt in den Klassenräumen und in den Gängen ist ebenso wenig gestattet. Das Verlassen des Schulgeländes ist in den Vormittagspausen grundsätzlich nicht gestattet.
    Hinweis: Ist es notwendig, das Schulgelände aus wichtigem Grund zu verlassen, besteht ein gesetzlicher Versicherungsschutz nur, soweit in dieser Zeit schulische Angelegenheiten erledigt werden. Die Abmeldung erfolgt bei dem Aufsicht führenden Lehrer.
    Das Schneeballwerfen auf dem Schulhof ist aus Versicherungsgründen untersagt.

  8. Der Betrieb von Walkman, CD-Player, Handys und ähnlichen nicht dem Unterricht dienenden Geräten ist untersagt. Das heißt z. B.: Handys sind im Unterricht grundsätzlich ausgeschaltet. Zuwiderhandlungen werden bestraft.

  9. Das Mitführen und der Konsum von Alkohol und sonstigen Rausch- oder Aufputschmitteln sind in unserer Schule verboten.

  10. Essen und Trinken während des Unterrichts sind prinzipiell untersagt. Nicht verschließbare Trinkgefäße sind in den Unterrichts- und Fachräumen nicht erlaubt.

  11. Abzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen sind verboten. Das gilt auch für Symbole und Aufschriften, die darauf schließen lassen, dass der Träger Sympathisant einer verfassungsfeindlichen Ideologie ist.

  12. Das Mitführen von Waffen und von Gegenständen, die als Waffen eingesetzt werden können, ist im gesamten Schulbereich verboten. Dazu zählen auch Selbstverteidigungsmittel aller Art (Sprays usw.) Wer damit angetroffen wird, muss mit Anzeige und dem Schulausschluss rechnen.

  13. Das Anbringen von Plakaten und sonstigen Aushängen bedarf der vorherigen Genehmigung des Schulleiters. Gleiches gilt auch für die Verteilung von Schriften und Flugblättern. Rechte der Schülervertretungen werden hierdurch nicht berührt.

  14. Fundsachen geben Sie bitte beim Hausmeister ab.

  15. Verluste und Schäden melden Sie bitte im Sekretariat.

  16. Der Hausmeister sowie die Angestellten des Sekretariats und der Cafeteria sind in ihren Arbeitsbereichen weisungsberechtigt.

Organisatorisches im Fall von Krankheit, Umzug, Beurlaubung

  1. An-, Ab- und Ummeldungen erfolgen im Sekretariat.

  2. Änderungen der Wohnanschrift oder des Ausbildungsbetriebs, der Personalien, des Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnisses melden Sie umgehend der Klassenleiterin/dem Klassenleiter, die/der die Veränderungen an das Sekretariat weiterleitet.

  3. Beurlaubung vom Unterricht müssen Sie rechtzeitig mit stichhaltiger Begründung schriftlich beantragen. Die Verrichtung von Arbeiten für Eltern oder Arbeitgeber bzw. Ausbildungsbetriebe ist kein zwingender Grund von Beurlaubungen. Für Beurlaubungen zur
    überbetrieblichen Ausbildung gilt die gesetzliche Regelung.

  4. Vor und nach den Ferien sind grundsätzlich keine Beurlaubungen möglich.
    Für Beurlaubungen sind zuständig:    bei Einzelstunden    der/die Fachlehrer/in
        bis zu 3 Tagen    der/die Klassenleiter/in
        mehr als 3 Tage    der/die Schulleiter/in
        bei längerer Dauer    die Schulbehörde
  5. Bei Schulversäumnissen gilt gemäß § 23 Abs. 1 der Schulordnung:

    Ist eine Schülerin/ein Schüler durch Krankheit oder sonstige Gründe daran verhindert, am Unterricht teilzunehmen, so ist die Schule unverzüglich, d. h. spätestens am dritten Tage, bei Teilzeitunterricht am nächsten Unterrichtstag schriftlich zu unterrichten.

    Als Berufsschüler/in lassen Sie sich zuvor die Entschuldigung oder Krankmeldung von Ihrem  Betrieb mit Unterschrift bestätigen.

    Als Vollzeitschüler/in geben Sie Ihre schriftliche Entschuldigung oder Krankmeldung spätestens innerhalb von drei Tagen ab; minderjährige Schüler/innen benötigen die
    Unterschrift der Erziehungsberechtigten.

    Versäumen Sie die rechtzeitige Meldung, werden versäumte Leistungsnachweise
    (z. B. Klassenarbeiten oder Epochalnoten) als „nicht feststellbar“ (= ungenügend) gewertet. Bei versäumten Leistungsnachweisen muss grundsätzlich ein ärztliches Attest vorgelegt werden.

    Darüber hinaus gilt gemäß § 18 Abs. 2 der Schulordnung für die öffentlichen berufsbildenden Schulen: Der Schulleiter kann das Schulverhältnis bei zu häufigem unentschuldigten Fehlen beenden.

    Bei längerem unentschuldigten Fehlen, werden die Fehlzeiten den entsprechenden Maßnahmeträgen (z.B. BAföG-Amt) mitgeteilt. (§ 23 Abs. 2 und  § 18  SchO)

Ordnungsmaßnahmen

Gemäß §§ 61, 62, 63, 64 und 65 der Schulordnung für die öffentlichen berufsbildenden Schulen können bei Verstößen gegen die Schul- bzw. Hausordnung u. a. folgende Ordnungsmaßnahmen getroffen werden:  

  • Tadel durch Fachlehrer/in bzw. Klassenlehrer/in
  • Verweis durch den Schulleiter
  • Untersagung der Teilnahme am Unterricht
  • Androhung des Ausschlusses aus dem Bildungsgang
  • Ausschluss aus dem gewählten Bildungsgang
  • Ausschluss von allen Bildungsgängen der besuchten berufsbildenden Schule auf Zeit oder auf Dauer


Verhalten bei Gefahr und nach einem Unfall

  1. Die in den Unterrichts- und Werkstatträumen ausgehängten Hinweistafeln über das Verhalten bei Gefahren sind zu beachten.

  2. In den Fachpraxisräumen dürfen nur auf Anordnung der Lehrpersonen Maschinen in Betrieb genommen und Werkzeuge/Geräte benutzt werden. Die Werkstatt- und Labor-Ordnungen sind zu befolgen.

  3. Für schuldhaft verursachte Schäden am Schulgebäude, den Schulanlagen sowie an den Einrichtungsgegenständen einschließlich Lehr- und Unterrichtsmittel haften die Verursacher persönlich.

  4. Unfälle auf dem Schulgelände und auf dem direkten Schulweg sind unverzüglich der Klassenleiterin/dem Klassenleiter und dem Sekretariat zu melden. Nur in diesem Fall kann der Unfall- und Haftpflichtversicherungsschutz garantiert werden.

  5. Das Verhalten bei Feueralarm wird durch die Alarmordnung geregelt.

Regeln für eine saubere und wohnliche Schule

Wir wollen eine Schule, in der sich alle wohl fühlen.

  1. Hygiene und Sauberkeit sind selbstverständlich. Zigarettenkippen und -schachteln sowie Kaugummis gehören in den Mülleimer.

  2. Nach der Pause sind Essens- und sonstige Reste abzuräumen und in die aufgestellten Mülleimer zu werfen.

  3. Alle Schülerinnen und Schüler und alle Lehrerinnen und Lehrer sind aufgefordert, selbst Zivilcourage zu beweisen und die Mitschüler, die gegen die Sauberkeitsnormen verstoßen (z. B. Papier und Kippen auf den Boden werden oder auf den Boden spucken) auf ihr falsches Verhalten hinzuweisen.

  4. Weil sich alle in der Schule wohl fühlen wollen, behandeln sie die Einrichtungen rücksichtsvoll. Schäden sind der nächsten Lehrperson oder im Sekretariat zu melden.
    Für Beschädigungen werden die Verursacher und deren Erziehungsberechtigte haftbar gemacht.

  5. Halten Sie die Toilettenanlagen sauber und verlassen Sie die Räumlichkeiten so, wie Sie diese selber anzutreffen wünschen. - Toiletten sind keine Aufenthaltsräume. Das Rauchen in den Toiletten ist strengstens verboten.

  6. Wir akzeptieren keine Gewalt. Wer als Gewalttäter in Erscheinung tritt, muss mit strengsten disziplinarischen Maßnahmen rechnen.

  7. Aus Gründen des gegenseitigen Respekts tragen Schüler wie Lehrer während des Unterrichts keine Kopfbedeckung.