Dreijährige Berufsfachschule Pflege

Abschlussqualifikation des Bildungsganges

Die Ausbildung vermittelt die Kompetenz die für die selbstständige, umfassende und prozenssorientierte Pflege von Menschen aller Altersstufen in akut und dauerhaft stationären sowie ambulanten Pflegesituationen notwendig sind.

Die Berufsfachschule bietet eine qualitativ hochwertige Ausbildung mit dem Abschluss als

Pflegefachfrau /
Pflegefachmann

Aufnahmevoraussetzungen

  • Mittlere Reife oder ein anderer als gleichwertig anerkannter Abschluss
  • ODER Hauptschulabschluss (Berufsreife) oder ein anderer als gleichwertig anerkannter Ablschluss, zusammen mit dem Nachweis
    - einer erfolgreich abgeschlossenen, mindestens zweijährigen Berufsausbildung
    - oder einer erfolgreich abgeschossenen landesrechtlich geregelten Assistenz- oder Helferausbildung in der Pflege von mindestens einjähriger Dauer (z.B. Altenpflegehilfe oder Krankenpflegehilfe)
  • ODER erfolgreicher Abschluss einer sonstigen zehnhährigen allgemeinen Schulbildung
  • UND ein Ausbildungsvertrag mit einer stationären oder ambulanten Pflegeeinrichtung
  • UND ein Führungszeugnis
  • UND ein Gesundheitszeugnis
  • UND Nachweis über die für die Ausübung des Berufes erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache (Sprachniveau B2)

Dauer und Form

Dauer: 3 Jahre (Beginn 1. August)

Form: Blockunterricht:2100 Stunden in der Berufsfachschule.

Praktische Ausbildung: Mind. 2500 Stunden in den Einrichtungen der praktischen Ausbildung.
In den folgenden Versorgungsbereichen finden verpflichtend Praxiseinsätze statt:

  • stationäre Akutpflege (z.B. Krankenhaus)
  • stationäre Langzeitpflege (z.B. Altenheim)
  • ambulante Akut-/Langzeitpflege (z.B. ambulanter Pflegedienst)
  • pädiatrische Versorgung (z.B. Pädiatrie oder pflegerische Versorgung von Kindern und Jugendlichen)
  • psychiatrische Versorgung (z.B. Allgemein-, oder Geronto- und Kinder- oder Jugendpsychiatrie)

Kosten

Keine – Es wird kein Schulgeld erhoben. Der Bildungsgang ist von der Arbeitsagentur als förderungswürdig anerkannt.

Die Ausbildungsstätten zahlen eine Ausbildungsvergütung.